Oberton, Rhythmus, Improvisation

Lothar Berger mit Tambura Workshop in Prag Rüdiger Hüttenhein und Lothar Berger

Die Begegnung mit Obertönen versetzt immer wieder ins Staunen: Da lösen sich feinste, kristalline Töne aus der menschlichen Stimme, als wollten sie sich von der physischen Existenz ihres Urhebers trennen, und doch klingen sie uns urvertraut.

Obertöne gehören zu unserer Stimme wie das Atmen zum Leben, sie färben unseren je eigenen Klang. Einmal wahrgenommen, verlassen wir das ungläubige Erstaunen und erforschen mit kindlicher Neugier den Innenklang unserer Stimme.

Hören will gelernt sein: Das Singen mit Obertönen verfeinert unser Gehör und schult das Körperbewusstsein für die inneren Zusammenhänge von Sprache, Stimme und Gesang. Das musikalische Empfinden erweitert sich. Die fortlaufenden Kurse richten sich an alle, die sich regelmäßig im Obertongesang wie in freier Stimmimprovisationen üben wollen.

Weitere Infos auf meiner Seite im Overtone Music Network.

Einzelunterricht Obertongesang

Der westliche Obertongesang hat sich seit den 1970er-Jahren (vor allem durch Michael Vetter) als eigene Gesangstechnik entwickelt. Er unterscheidet sich wesentlich von der zentralasiatischen Kehlgesangstechnik (Khöömej) in seiner Stimmgebung. In den Einzelstunden werden die Grundtechniken des westlichen Obertongesangs gelernt. Dabei wird Wert gelegt auf eine klangliche Balance zwischen einer »klassischen« Stimmbildung und den verschiedenen Registern (vokalische Obertöne, L-Technik, Gong-Technik etc.) des Obertongesangs.

Kosten Einzelstunde: 50,– €

Fortlaufende Kurse

Köln

Bonn

Obertonchor